Karten-Block: 360-Entitäten als Karten direkt in der Journey anzeigen und bearbeiten
Mit dem Karten-Block kannst du bestehende epilot 360-Entitäten – wie Verträge, Abrechnungskonten oder Kontakte – direkt als auswählbare Karten in einer Journey anzeigen. Nutzer können einzelne oder mehrere Entitäten auswählen und im Anschluss automatisch aktualisieren lassen.
⚠️ Open Beta
Der Karten-Block befindet sich aktuell in der Open Beta. Er steht nur für Portal- und Workflow-Journeys zur Verfügung und wird in Zukunft den Entitätssuche-Block vollständig ersetzen.

Anwendungsfälle
Service: Journey aus dem Workflow oder Posteingang starten
Der Karten-Block eignet sich für Journeys, die ein Service-Mitarbeiter im Kontext eines bestehenden Kontakts oder Vorgangs startet – zum Beispiel, um dem Kunden alle seine Verträge als Karten anzuzeigen und einen davon zur Bearbeitung auszuwählen. Die Journey kann auf zwei Wegen geöffnet werden:
- Aus dem zentralen Posteingang – öffne eine eingehende E-Mail oder Aufgabe und starte die verknüpfte Workflow-Journey direkt aus dem Journey-Panel.
- Über eine Prozessaufgabe im Workflow – klicke auf eine Aufgabe im aktiven Workflow und öffne die verknüpfte Journey über den Link in der Aufgabenkarte.
In allen Fällen werden die relevanten Kontextparameter (zum Beispiel contact_id) automatisch übergeben, sodass der Karten-Block die passenden Entitäten direkt anzeigt.


Self-Service: Journey im Portal
Für Self-Service-Anwendungsfälle wird der Karten-Block in einer Portal-Journey eingesetzt. Der Endkunde öffnet die Journey direkt im Kundenportal – zum Beispiel, um Stammdaten für mehrere Verträge gleichzeitig zu aktualisieren. Die Portal-Journey übergibt den eingeloggten Nutzer automatisch als Kontextparameter, sodass nur die eigenen Entitäten des Kunden angezeigt werden.

Konfiguration
Das folgende Beispiel zeigt, wie du den Karten-Block so konfigurierst, dass er die Verträge eines bestimmten Kontakts als Karten anzeigt.
- Öffne eine Journey im Journey Builder.
- Klicke auf „Block hinzufügen" und wähle den Block „Karten" aus.

- Klicke im Blocks-Panel rechts auf „Karten", um den Block zu öffnen und zu konfigurieren.
- Scrolle zu „Inhaltseinstellungen".
- Wähle den Entitätstyp aus, der als Karten angezeigt werden soll – in diesem Beispiel Vertrag.

- Wähle unter „Titel" das Attribut aus, das als Überschrift jeder Karte angezeigt werden soll – zum Beispiel Vertragstitel.
- Wähle unter „Felder" die Attribute aus, die auf jeder Karte sichtbar sein sollen – zum Beispiel Vertragsnummer, Status, Vertragstitel.

- Wähle optional unter „Tabelle" eine verknüpfte Entität aus, die als Tabelle unterhalb der Karte angezeigt wird – zum Beispiel Zähler.

- Lege unter „Tabellenspalten" fest, welche Spalten angezeigt werden – zum Beispiel Zählernummer, Zählertyp, Ort.

10. Klicke auf „Filter hinzufügen", um einzuschränken, welche Einträge im Karten-Block angezeigt werden. Im Filter-Dialog hast du drei Möglichkeiten:

-
Vorgeschlagene Filter – passend zu deiner Konfiguration schlägt dir der Karten-Block fertige Filter vor, zum Beispiel „Zeige Vertrag, dessen Kunde
contact_identspricht". Ein Klick auf den Vorschlag übernimmt den Filter.

- Zielgruppen-Filter – statt selbst zu konfigurieren, kannst du eine bestehende Zielgruppe aus dem 360 Targeting auswählen.

-
Basis-Filter – stelle deinen Filter aus einfachen Auswahlfeldern zusammen: „Zeige Vertrag, dessen Kunde gleich
contact_idist." Jedes Element wählst du über ein Dropdown.
11. Beim Basis-Filter konfigurierst du folgende Bausteine über geführte Dropdowns:

- Feld – wähle das Attribut, nach dem gefiltert werden soll (zum Beispiel Status, Kunde, Adresse). Angezeigt werden nur die Attribute, die für den ausgewählten Entitätstyp tatsächlich verfügbar sind.
- Operator – wähle, wie verglichen werden soll: ist gleich, ist nicht gleich, enthält, ist in, ist leer, ist nicht leer.
-
Wertherkunft – lege fest, woher der Filter-Wert kommt:
-
Fester Wert (Konstante) – ein Wert, den du direkt eingibst (zum Beispiel
aktiv). - Aus einem anderen Block – der Wert wird zur Laufzeit aus einem Block der Journey gezogen, zum Beispiel die Kontaktauswahl aus Schritt 1. Ein Dropdown zeigt dir alle verfügbaren Quellblöcke.
-
Aus einem Kontextparameter – der Wert kommt aus einem Kontextparameter, zum Beispiel
contact_idbei Portal-Journeys. Ein Dropdown zeigt dir die in der Journey definierten Kontextparameter.
-
Fester Wert (Konstante) – ein Wert, den du direkt eingibst (zum Beispiel
- Wert – je nach Wertherkunft entweder ein freies Eingabefeld (fester Wert) oder ein zusätzliches Dropdown mit den verfügbaren Optionen (Block oder Kontextparameter).
12. Wähle unter „Auswahlmodus", wie viele Karten ausgewählt werden können:
- Keine Auswahl – die Karten werden nur angezeigt, eine Auswahl ist nicht möglich.
- Einzelauswahl – Nutzer können genau eine Karte auswählen.
- Mehrfachauswahl – Nutzer können mehrere Karten gleichzeitig auswählen.

13. Speichere die Journey über den „Speichern"-Button oben rechts.
Ausgewählte Entitäten automatisch aktualisieren
Wenn du den Auswahlmodus auf Mehrfachauswahl gesetzt hast, musst du in der Automatisierung sicherstellen, dass die ausgewählten Entitäten korrekt zugeordnet werden. Über die Automatisierung „Entität erstellen/bearbeiten" kannst du alle vom Nutzer ausgewählten Entitäten nach dem Absenden der Journey automatisch aktualisieren.
- Öffne im Journey Builder den Tab „Automatisierung".
- Füge die Aktion „Entität erstellen/bearbeiten" hinzu oder öffne eine bereits bestehende Aktion dieses Typs.
- Aktiviere den Schalter „Bestehende Entitäten aktualisieren".
- Ordne unter „Zuordnen" die Eingabefelder der Journey den Attributen der Entität zu, die aktualisiert werden sollen.
- Klicke auf „Änderungen speichern" und anschließend auf „Speichern" in der Journey.
💡 Hinweis
Nur die Entitäten, die der Nutzer aktiv ausgewählt hat, werden aktualisiert. Nicht ausgewählte Entitäten bleiben unverändert.

So sieht der Karten-Block für Nutzer aus
Wenn eine Journey mit Karten-Block gestartet wird, erscheint der Block als Kachelansicht. Bei aktivierter Suche können Nutzer oben nach Einträgen filtern. Jede Karte zeigt die konfigurierten Attribute – und, bei aktivierter Tabelle, die verknüpften Einträge direkt darunter.

Für eine bessere Lesbarkeit beziehen sich Personenbezeichnungen auf alle Geschlechter.